Warum der 1. Versuch von großer Bedeutung ist.

Die Fahrplanerstellung für den Verkauf.
Der 1. Versuch beim Immobilienverkauf

Ehepaar Schlau spielt mit dem Gedanken, ihr Haus zu veräußern. Sie wollen eine kleine Wohnung kaufen, denn man möchte und kann sich körperlich nicht mehr um das relativ große Haus kümmern. Außerdem sind einige Renovierungsmaßnahme in Kürze fällig und dafür fehle schlicht einfach das Geld.

Sie haben beobachtet, daß viele Makler ihr Verkaufsschild im Garten anderer Verkaufsobjekte aufstellen und es später nach und nach zu Besichtigungen kommt. Dieses handwerkliche Geschick traut sich Herr Schlau noch zu und stellt ein Schild auf. Die ersten Interessenten kommen und das Ehepaar Schlau ist begeistert von der hohen Nachfrage. Die Interessenten stellen Fragen u. a. auch zum möglichen Bezug bzw. der Übernahme der Liegenschaft. Diese Frage kann das Ehepaar nicht beantworten, weil sie noch keine andere Bleibe gefunden haben. Oder es werden objektbezogene Fragen gestellt, auf die Eheleute Schlau ebenfalls keine Antwort hat, weil sie die entsprechenden Unterlagen nicht zur Hand oder noch nicht eingeholt hat.

Auch das Thema zur Erreichbarkeit sollte geplant werden. Der Interessent hat wenig Lust, sich dauernd mit dem Anrufbeantworter des Verkäufers zu unterhalten, nur weil dieser nicht angegeben hat, wann er erreichbar ist. Das verärgert die Interessenten und sie sagen, sie würden sich wieder melden. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt und daher glaubt das Ehepaar an die Rückmeldung. Jedoch bleibt diese oft aus, weil die Kaufinteressenten mit solchen Aussagen unzufrieden sind.

Hier ein kleiner Auszug aus den zu klärenden Fragen für den Fahrplan:
- bis wann will ich aus meiner alten Immobilie ausziehen?
- bis wann benötige ich dem Kaufpreiserlös?
- wann kann ich die neue Immobilie beziehen?
- übernimmt der neue Eigentümer die bestehenden Mietverträge der Feriengäste?
- wann habe ich Zeit für die Besichtigungen mit den Interessenten?
- welche Unterlagen vom Haus halte ich bereit?

Einfach mal das Haus oder die Wohnung so anbieten und abwarten, was sich am Markt tut, ist vertane Zeit. Zudem sinkt der Erlös, wenn andere Markteilnehmer beobachten, daß die Immobilie schon seit Monaten auf dem Markt angeboten wird.

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