Führen Sie die Vermarktungsmaßnahmen geballt durch!

Schnelligkeit ist angesagt.

Zur Vermarktung einer Liegenschaft zählen nicht nur die Internetbilder und die Preisangabe. Viele weitere Punkte gibt es zu beachten, damit der Kaufvertrag in möglichst kurzer Zeit beurkundet werden kann. Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen möchten, sollten Sie vor dem Start der Vermarktung die organisatorischen und persönlichen Maßnahmen abgearbeitet haben.

Zu den organisatorischen zählt z. B. die Besorgung sämtlicher Objektunterlagen. Kontaktieren Sie das Bauamt und fordern die Bauakte an. In ihr finden Sie relevante Daten z. B. Grundrisse und Baubeschreibungen. Die Grundrisse lassen Sie, sofern im Laufe der Jahre am Haus Änderungen vorgenommen wurden, neu zeichnen. Der Interessent soll den Grundriss erhalten, dem der Status Quo entspricht.

Der Energieausweis muss i. d. R. bereits zur ersten Besichtigung zwingend vorliegen. Auch sollten Sie sich vorab einen aktuellen Grundbuchauszug über einen Notar anfordern. In diesem Zuge kann der Notar gleich alle wichtigen Belange mit Ihnen erörtern. Wichtig ist, daß Sie mit dem Verkauf (Internet und Zeitung) Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung erst dann starten, wenn sämtliche Unterlagen eingeholt, geprüft und aufbereitet sind.

Zu den persönlichen Maßnahmen zählen z. B. die Klärung des eigenen Umzugs. Bis wann soll dieser vollzogen sein? Bis wann will ich mein Haus verkauft haben oder bis wann will ich den Kaufpreis auf meinem Konto haben?

Je besser Sie sich mit diesen Maßnahmen auseinandergesetzt haben, desto einfacher und reibungsloser gestaltet sich der Verkauf. Keiner der Interessenten will ständig vertröstet werden, wenn bei den Verhandlungen seine Fragen zu den einzelnen Punkten nicht zügig beantwortet werden. Je mehr Zeit verloren geht, desto mehr schlägt sich das im Kaufpreis nieder. Es kann soweit kommen, daß der Interessent die schleppende Vermarktung erkennt und sich schlußendlich anderweitig auf dem Markt umschaut. Außerdem ist es gut möglich, daß er einfach abwartet und dadurch den Preis reduzieren will. In der Regel funktioniert das, weil der Verkäufer das erkennt und einfach nur noch den langersehnten Kaufvertragsabschluß herbeiwünscht.

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